Die Frauen-Fitness-Klasse wurde in Deutschland 1994 als eigene Klasse eingeführt. Sie galt und gilt als eine Art Vorstufe zum Frauen-Bodybuilding, um auch jenen sportlichen Frauen den Wettkampf wieder näher zu bringen, die sich durch negative Berichte und Beispiele aus dem Profi-Frauen-Bodybuilding noch nicht- oder nicht mehr mit Leistungs-Bodybuilding identifizieren können. Profi-Frauen-Bodybuilding-Veranstaltungen sollten allerdings nicht mit Amateur-Wettkämpfen verglichen werden, da hier strenge Dopingtests nach IOC -Reglement und mehr die feminine Komponente im Vordergrund steht.

Bereits ab 1981 wurden in Deutschland erstmals Frauenbodybuilding-Wettkämpfe durchgeführt und als nicht- olympische Sportart vom WORLD-GAMES- Komitee und vom offiziellen Weltverband IFBB anerkannt.
Miss Fitness-Wettbewerbe wurden erstmals in den USA ausgetragen und oftmals im Fernsehen übertragen. Viele dieser Wettbewerbe sind aber Profi-Wettkämpfe und nicht mit den Amateur-Fitness-Wettbewerben nach IFBB-Reglement zu vergleichen. Die Miss-Fitness-Wettbewerbe anderer Verbände sind nicht anerkannt und gelten also entweder als Profi-Show-Veranstaltungen oder dienen nur den Interessen der Veranstalter. Das Reglement wird hier oft mediengerecht nach Bedarf geändert

Klassen:

Ab 2001 wurde die Frauen-Fitnessklasse in Figur- und Leistungsklasse unterteilt.

In der Frauen-Fitness-Figurklasse steht der wohlproportionierte Körper im Vordergrund.
Ab 2003 wurden die Wettkampfregeln geändert und dem internationalen Reglement angepasst. Die Klasse ist als Wettkampf-Einstieg besonders geeignet, da hier das einstudieren einer Posingkür nicht erforderlich ist.

Die Frauen-Fitness-Leistungsklasse erfordert wie in allen sonstigen Wettkampfklassen eine Posingkür. Eine Kür ähnlich den Bodyklassen mit Tanz- u. Aerobicelementen und einigen Gymnastik-Pflichtteilen ist National völlig ausreichend.
Diese Klasse ist auch für Wettkämpferinnen aus anderen Sportarten geeignet wie Turnen, Aerobic, Tanzen, Rhythmische Sportgymnastik u.a., die z.B. aus Altersgründen oder Aufgabe des Aktiven Sports in einem Fitness-Studio trainieren.
Die oft hohen Anforderungen in der Kür der Profi-Miss-Fitness-Wettbewerbe mit den teilweise artistischen Einlagen sind nicht Grundlage der nationalen Amateurwettbewerbe. Obwohl auch in der Fitness-Leistungsklasse der wohlgeformte Körper im Vordergrund steht, kann eine anspruchsvolle Kür durchaus zu einem guten Gesamtresultat beitragen. Die

Frauen-Fitness-Klasse wurde 2007 vom WORLD-GAMES-Komitee und IOC neben Frauen-Bodybuilding als nicht-olympische Sportart anerkannt und ist bei den WORLD-GAMES 2009 als eigene Klasse vertreten.

Ausführliche Wettkampfregeln werden bei Beantragung einer DBFV-Starterlizenz zugesandt.