Zu den wichtigsten Missionen der IFBB zählt nicht nur die Entwicklung des Bodybuilding Sports zu seinem größtmöglichen Potential, sondern auch die weltweite Förderung eines gesunden und sportlichen Lebensstils, für den Bodybuilder die besten Vorbilder sind. In diesem Sinne hat die IFBB die Führung im Kampf gegen die Anwendung anaboler Steroide und andere verbotene Substanzen übernommen. Das soll nicht nur junge Menschen davon abhalten, ihre Gesundheit zu ruinieren, sondern verleiht dem Bodybuilding auch weltweit größere Bedeutung und Glaubwürdigkeit.

Die IFBB hat unter dem Medizinischen Komitee eigens ein Dopingkomitee etabliert. Vorsitzender dieses Dopingkomitees ist Prof. Mauricio de Arruda Campos aus Brasilien und der Vorsitzende des Medizinischen Komitees Dr. Bob Goldman aus Chicago/Illinois. Unterstützt wurden sie bis zu seinem Tod 2012 von Prof. Dr. Friedhelm Beuker aus Düsseldorf und bis 1996 auch von Prof. Dr. Manfred Donike aus Köln, der auch Leiter des IOC-Dopingkomitees und 1986 Begründer der Dopingkommission der IFBB war.

Prof. Dr. Eduardo Henrique De Rose aus Brasilien ist Berater des IFBB-Dopingkomitees und als Präsident der International Sports Medicine Associaton einer der wichtigsten Mitglieder des Dopingkomitees des Internationalen Olympischen Komitees. Die IFBB unterliegt auch den Bestimmungen der WADA-(Welt-Antidoping-Agentur), vertreten in Deutschland durch die NADA.
Nur der DBFV e.V. ist berechtigt, anerkannte Dopingtests durchzuführen.

Es wurden Bestimmungen erlassen, denen zufolge jeder der IFBB angeschlossene nationale Verbände, – in Deutschland ist dies der Deutsche Bodybuilding u.-Fitnessverband e.V., kurz DBFV e.V. -, Dopingkontrollen durchzuführen hat.

Der Verbandsarzt des DBFV e.V. Mathias Ritsch und der Sportreferent Alex Stampoulidis sind in Deutschland für die Einhaltung der Dopingbestimmungen mitverantwortlich. Die Kontrollen werden bei Meisterschaften vorgenommen, um sicherzustellen, daß die Athleten sich an die Dopingbestimmungen gehalten haben. Positiv getestete Athleten werden disqualifiziert und vom Verband gesperrt. Alle Proben werden durch das WADA/NADA und IOC anerkannte Labor in Köln oder Kreischa getestet.

Der DBFV e.V. veröffentlichte als erster Sportverband der Welt Erkenntnisse über die auf Anabolikamißbrauch rückzuführende externen körperlichen Merkmale, die in Deutschland bereits beim Wettkampf zu schlechteren Bewertungen und zusätzlich zu Rückstufungen führen und auch ohne Tests erkannt werden.

Darüber hinaus hat die IFBB offizielle Positionspapiere zu Anabolika zusammengestellt und veröffentlicht und führenden Sportfunktionären auf der ganzen Welt zugeschickt.

Die Kontrollen haben den Steroidmißbrauch im Bodybuilding enorm reduziert. Der Kampf gegen verbotene Dopingmittel geht weiter. Die IFBB und der DBFV e.V. fühlen sich verpflichtet, die Menschen über die Gefahren anaboler Steroide und anderer Medikamente über die Schritte zur Vermeidung von Doping zu informieren.

Das neue Antidoping-Gesetz von 2016 verbietet nicht nur die Herstellung, den Vertrieb und die Anwendung von Dopingsubstanzen lt. Verbotsliste der NADA.de,
sondern unter Strafe auch Selbstdoping und den Besitz von Dopingmittel zum Zweck eines Wettbewerbsvorteils außerhalb einer medizinischen Indikation.

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